Interessante Omni Channel Lösungsanbieter

On 01/03/2014 by MBoeker

Die richtige Software-Lösung zu finden, ist keine leichte Aufgabe. Eine allgemeingültige Empfehlung kann es sowieso nicht geben, da die individuelle Situation (Branche, Produkte, Vertriebswege, vorhanden IT-Systeme, Logistik) auch individuelle Lösungen erfordert. Hier daher nur eine erste Auswahl an größeren Anbietern, bei denen man sich ein grobes Bild von den wesentlichen „Features“ machen kann.

HybrisHybris: den Erfinder des Begriffs Omni-Channel Commerce wird man wohl nicht so leicht ausmachen können. Das Schweizer Unternehmen Hybris, seit 2013 im Besitz von SAP, nimmt allerdings für sich in Anspruch, die erste wirklich vollständig integrierte B2B und B2C Omni-Channel Plattform auf den Markt gebracht zu haben. Ziel der Plattform mit Modulen für Online, Shop und Mobile ist es jedenfalls, den Kunden genau das vollständig integrierte Shopping-Erlebnis zu bieten, das Omni-Channel Commerce verspricht.

Intershop : nach eigenen Angaben der „größte unabhängige Anbieter von Lösungen für den Omni-Channel-Commerce“ versucht von seinen Wurzeln im eCommerce in die neue kanalübergreifende Welt zu gelangen. Zumindest  für die B2B Lösungen werden gute Noten vergeben. Und wenn ein CEO sein Unternehmen als „Erfinder des eCommerce“ bezeichnet, lohnt sich ein Blick auf die Lösungen und Referenzkundenliste schon einmal.

Compuware APMCompuware:  einer der etabliertesten B2B Software Anbieter und Lieferant für die meisten Top-Unternehmen dieser Welt. Speziell interessant für Online und Omni Channel Commerce Unternehmen sind die Entwicklungen der 2009 bzw 2011 von Compuware erworbenen Unternehmen Gomez und dynatrace (aus Österreich!). Die „Application Performance Management“ Produkte erlauben nicht nur die Live-Überwachung, Analyse und Verbesserung der Business-Prozesse (purestack), sondern vor allem auch die end-to-end Verläufe der Kundenaktivitäten (purepath) auf den eigenen Seiten. So kann im Detail erforscht werden, wo die eigenen Prozesse in Sachen Performance, Inhalt oder Verständlichkeit weiter verbessert werden können.

Epsilon: der Online und Email Marketing Spezialist bietet nicht nur interessante und performante Dialog-Marketing Lösungen für die digitale Kundenakquise und vor allem Kundenbindung über die nach wie vor effektivsten Instrumente. Als gutes Beispiel für Content-Marketing finden sich auf der eigenen Plattform RetailCMO auch gleich viele lesenswerte Beiträge zum Thema Omnichannel (und natürlich Online, Email, Mobile Marketing).

Digital River: ein weiterer ursprünglich sehr eCommerce-lastiger Anbieter, der mit verschiedenen Hosted Services wesentliche Dienstleistungen abdeckt: unter anderem Order Management & Fulfillment inklusive Steuer- und Zoll-Berechnung, aber auch Fraud Management und mehrsprachige Kundenservice-Seiten. Mittlerweile wird auch verstärkt der Einzelhandel als Zielgruppe für Omni Channel Dienstleistungen anvisiert.

IBM: auch IBM offeriert mit seiner WebSphere Lösung eine Möglichkeit, das Kundenerlebnis sowie die Auftragsabwicklung kanalübergreifend zu gestalten. Speziell prozessorientiert, soll so die einheitliche und integrierte Customer Experience über alle Kontaktpunkte hinweg sichergestellt werden. Ein interessanter Bestandteil ist auch „Social Commerce„, also die verstärkte Interaktion mit den Kunden und auch deren Kommunikation über die Produkte und Einkaufserfahrungen in Social Networks, Foren, etc. Die hierbei entstehenden Informationen zu tracken, nach „Sentiments“ (also Meinungen / Stimmungen) zu den eigenen Produkten auszuwerten und entsprechend zu agieren, ist von offensichtlichem Wert.

Microsoft und Oracle: Ein ganz wesentlicher Bestandteil einer jeden leistungsfähigen Omni- (oder auch nur Multi-) Channel Strategie ist ein intelligent aufgesetzter Produktkatalog. Ohne ein solches „PIM“ Product Information Management stehen die verschiedenen Warenwirtschafts-, ERP, Shop- und Online-Marketing-Systeme schnell am Ende ihrer Leistungsfähigkeit. Weder der vielfache manuelle Pflegeaufwand für Produktinformationen, Angebotsregeln und Verfügbarkeiten in allen einzelnen Systemen steht in einem vertretbaren Aufwand, noch die immer komplexere technische Anpassung. Eine einfache Lösung für das Problem: ein zentral geführtes „PIM“. Mehr Informationen dazu findet man beispielsweise bei Microsoft. Auch andere große Namen wie Oracle bieten fertige Konzepte.

 

 

to be continued …

 

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